Kurzbericht: Navi 8.0 Tagung am 27.04.2017 in Köln

26.09.2017 Keine Kommentare

„Das inklusive Jugendamt: Können wir das und wie können wir das?“ 

Navi-Tagungen (veranstaltet von der Bundesarbeitsgemeinschaft ASD/KSD zusammen mit den beiden Landschaftsverbänden LWL-Landesjugendamt Westfalen-und LVR-Landesjugendamt Rheinland) bedeuten inhaltliche Themen und aktuelle Einwicklungen mit hohem Praxisbezug aufzugreifen und diese mit ASD-Fachkräften und -Leitungskräften zu diskutieren.

Diesem Anspruch wurde in diesem Jahr das Tagungsthema: „Das inklusive Jugendamt: Können wir das und wie können wir das?“ sicherlich gerecht. Dabei ging es aber nicht um die rechtlichen Fragestellungen einer möglichen SGB VIII-Novelle, sondern um die inhaltlichen Aspekte und Arbeitsaufträge des Inklusionsprinzips für die Jugendhilfe. Dabei ist dieser Auftrag bereits jetzt schon im SGB VIII verankert und als Handlungsauftrag definiert. Was heißt das aber konkret? Welche Haltungen, Konzepte und Ideen sind damit verbunden? Wie müssen die ASD/ KSD und auch die Jugendämter darauf reagieren. Welche Erwartungen haben die unterschiedlichsten Kooperationspartner und wie reagiert man organisatorisch darauf?

In mehreren Referaten und vor allem aus verschiedenen Perspektiven wurde das Thema  diskutiert und Handlungsoptionen aufgezeigt. Deutlich wurde dabei: Der ASD/ KSD ist hier ein wichtiger Akteure; strategisch sollte sein Handeln aber in ein kommunales Gesamtkonzept eingebunden sein. Deutlich wurde aber auch: es ist höchste Zeit Entwicklungsprozesse in den Jugendämtern zu starten, um diesen gesellschaftlichen Gestaltungsauftrag der Jugendhilfe umzusetzen.


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